Daniel Mertens schrieb einen Artikel für den Kölner Stadt-Anzeiger, welcher in der heutigen Montag-Ausgabe veröffentlicht wurde:

 

FC gewinnt in ungewohnter Umgebung

Tischtennisspieler setzen sich in Brühl gegen Passau mit 6:1 durch


Brühl.
Der Tapetenwechsel hat den Tischtennis-Herren des 1. FC Köln geholfen: da die gewohnte Heimhalle in Lindenthal nicht zur Verfügung stand, mussten die Kölner am Samstag ihr Heimspiel in der Zweiten Bundesliga gegen Fortuna Passau in Brühl-Vochem austragen. Und die neue Umgebung wirkte beflügelnd: die FC-Spieler gewann ihr Duell am Ende souverän mit 6:1 – der erst zweite Heimerfolg dieser Saison.

„Es war schon Druck auf dem Kessel“, gestand der erleichterte FC-Spielertrainer Lennart Wehking nach dem Erfolg, „wir mussten punkten.“ Die zwei Zähler waren am Ende extrem wichtig, um ein weiteres Abrutschen in der Tabelle Richtung Abstiegsregion zu verhindern.

Dabei musste Wehking im Vorfeld noch eifrig basteln: mit Hayate Suzuki und Gianluca Walther standen zwei Stammspieler nicht zur Verfügung. Suzuki weilte wegen nationaler Verpflichtungen in seiner japanischen Heimat, Walther war nach seiner Erkrankung noch nicht fit genug, sodass dem gebürtigen Brühler ein Auftritt in seinem einstigen sportlichen Wohnzimmer verwehrt blieb. So mussten schließlich Wehking selbst sowie Björn Helbing aus der zweiten Mannschaft an die Platte.

Helbing gewann sein Doppel an der Seite Wehkings, hatte im Einzel jedoch gegen John Oyebode knapp mit 2:3 das Nachsehen. „Björn hat sehr stark gekämpft und uns stabilisiert, das hat und gutgetan“, lobte Wehking seinen Mitspieler, der unterstrich: „Heute haben alle den Kampf angenommen.“

Nächstes Spiel am 29. Januar

Offiziell 180 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden den Weg nach Vochem: „das ist eine schöne Halle und war eine tolle Atmosphäre“, freute sich Wehking über die Rahmenbedingungen des Nachmittages.

Für den FC geht es erst am 29. Januar weiter mit einem weiteren Heimspiel gegen Bad Hamm. Dieses Duell soll wieder gewohnt in Lindenthal ausgetragen werden.

 

Die einzelnen Ergebnisse im Überblick:

Adrien Rassenfosse/Tobias Hippler - John Oyebode/Daniel Rinderer 3:0 (11:5, 11:7, 13:11)
Lennart Wehking/Björn Helbing - Vyacheslav Krivosheev/Gustavo Gomez 3:1 (8:11, 11:5, 12:10, 13:11)

Rassenfosse - Gomez 3:1 (7:11, 11:6, 11:4, 15:13)
Hippler - Krivosheev 3:2 (11:3, 11:6, 4:11, 6:11, 12:10)
Wehking - Rinderer 3:2 (7:11, 11:8, 11:6, 8:11, 11:8)
Helbing - Oyebode 2:3 (9:11, 11:7, 9:11, 11:7, 9:11)
Rassenfosse - Krivosheev 3:0 (11:5, 12:10, 12:10)

Spiele: 6:1; Sätze 20:9; Bälle: 299:251

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