Der Kader des 1. FC Köln für die kommende Zweitliga-Saison ist komplett. Nachdem die Geißböcke frühzeitig die Rückkehr von Alberto Miño [LINK] sowie die Verpflichtung von Balazs Lei [LINK]vermelden konnten, steht nun fest, wer das Team in der Spielzeit 2026/27 komplettieren wird. Er ist erst 18 Jahre alt, kommt aus Japan und ist bereits Weltmeister. Sein Name: Tamito Watanabe.

c287b5a0-5ccf-46f6-9b24-36cea82e1312„Tamito ist das fehlende Teil in unserem Personalpuzzle“, sagt FC-Abteilungsleiter und -Teamchef Gianluca Walther. „Er ist sehr jung, sehr talentiert und sehr motiviert. Ein Glückgriff für uns“, lobt Walther den jungen Rechtshänder, der Ende des vergangenen Jahres mit der japanischen Jugend-19-Nationalmannschaft in Cluj (Rumänien) Weltmeister wurde. Im Endspiel gegen Indien steuerte er einen Einzelsieg bei. Watanabe zählt zu den größten Talenten seines Jahrgangs. In der aktuellen Jugend-Weltrangliste rangiert er auf Platz 16. Gleichzeitig steht er in seiner Heimat in Konkurrenz mit zahlreichen Top-Nachwuchsspielern, etwa dem ein Jahr älteren Sora Matsushima. „Japan ist vermutlich das Land mit den meisten Top-Talenten weltweit, noch vor China“, sagt Gianluca Walther. „Einen dieser jungen Ausnahmespieler nach Köln zu lotsen, ist eine riesige Sache für uns.“ Ein großes Plus für die Kölner, das die Zusammenarbeit mit dem japanischen Top-Talent besonders attraktiv gemacht hat: Watanabe wird längere Zeit in Deutschland leben. Gemeinsam mit seinen künftigen Teamkollegen Alberto Miño und Lleyton Ullmann wird er am Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf trainieren – und möchte dort seine Karriere vorantreiben.

„Ich bin mir sicher, dass es eine sehr wertvolle Erfahrung für mich sein wird, nach Deutschland zu kommen und für Köln in der 2. Bundesliga zu spielen“, sagt Watanabe, der sich als starker Teamplayer sieht. Er wolle Erfahrung sammeln und sich als Spieler weiterentwickeln. Vom FC kannte der Fußball-Fan schon vorher die Bundesliga-Fußball-Mannschaft. Und je mehr er über den Verein und die Tischtennis-Abteilung erfahren habe, desto größer sei sein Interesse an einem Engagement in Köln gewesen. „Es ist eine Ehre für mich, in Köln zu spielen“, sagt Watanabe.

Das Besondere: Deutschland könnte für Watanabe nicht bloß ein kurzes Intermezzo bleiben. Der junge Japaner strebt ein sportwissenschaftliches Studium in Deutschland an – womöglich gar an der Deutschen Sporthochschule in Köln. „Ich will als Tischtennisspieler hart arbeiten, aber in der Zukunft auch als Student“, sagt Watanabe. „Und ich möchte mich auch nicht nur als Athlet weiterentwickeln, sondern auch als Mensch.“ Dafür möchte der FC-Neuzugang Deutsch lernen – und dann womöglich längerfristig das Trikot mit dem Geißbock tragen.

Herzlich Willkommen beim FC, Tamito!

 

26.05.2026 1. Herren Jan Lüke