Der Kader des 1. FC Köln für die kommende Zweitliga-Saison nimmt Form an: Nachdem die Kölner, die sich am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison den Ligaverbleib gesichert hatten [LINK] jüngst die Rückkehr von Alberto Miño perfekt gemacht hatten [LINK], haben sie nun den zweiten Neuzugang fix. Auf den routinierten Südamerikaner Miño folgt ein Top-Talent aus Europa: Der Ungar Balázs Lei schließt sich zur Saison 2026/27 dem FC an.
Der 19-Jährige gilt als eines der größten Talente im europäischen Tischtennis. Zuletzt spielte der Rechtshänder für den ungarischen Erstligisten Soltvadkerti TE, mit dem er bereits 2023 die Meisterschaft gewann. In Deutschland will Lei, der Anfang Mai sein Heimatland bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften in London vertrat, nun den nächsten Schritt in seiner Profi-Karriere gehen. „Es war mein Ziel, in Deutschland zu spielen. Und Köln passte einfach perfekt“, sagt Lei. „Ich hoffe, ich kann meiner neuen Mannschaft ein guter Mitspieler sein.“
Lei, der Teil eines starken ungarischen Nachwuchs-Jahrgangs um den U19-Vize-Europameister David Szantosi ist, gehörte in allen Altersklassen zur europäischen Spitze und gewann etliche Medaillen in Nachwuchs-Wettbewerben. Zudem gilt er als exzellenter Doppelspieler. Auch im Erwachsenen-Bereich setzte er bereits erste Duftmarken: Ein denkwürdiges Duell lieferte sich der ungarische Nationalspieler 2024 bei den Europameisterschaften in Linz mit dem slowenischen Weltklassespieler Darko Jorgic, dem er nach guten Siegchancen erst im siebten Satz unterlag. Solche Ergebnisse sollen sich in Zukunft häufen: „Ich hoffe, dass ich viele Spiele in der 2. Bundesliga spielen kann. Das ist wichtig für meine Entwicklung“, sagt Lei, der in Deutschland künftig nicht nur seine Punktspiele absolvieren wird – sondern auch sein Training größtenteils aus seiner ungarischen Heimat nach Deutschland verlegen möchte. „Mein Plan ist, dass ich mehr in Deutschland trainieren werde. Deshalb passte der Wechsel in die 2. Liga und nach Köln am besten für mich“, sagt Lei. Auch Köln und den FC kennt der Neuzugang bereits: „Ich weiß, dass die Fußballer in der 1. Liga spielen. Vielleicht können wir uns mit der Mannschaft mal ein Fußballspiel anschauen, wenn Zeit dafür ist“, sagt Lei und lacht.
In Köln ist man froh, dass sich Balázs Lei für den FC entschieden hat – und sogar von sich aus auf Verein zugekommen ist. „Balázs ist ein sehr spannender, junger Spieler“, sagt Gianluca Wather. Der FC-Abteilungsleiter und -Teamchef traut dem Ungarn den Sprung zu einem Spitzenmann der Liga zu. „Wir sehen in Balázs einen hochtalentierten und entwicklungsfähigen Spieler, der in Köln zu einem Topspieler der 2. Bundesliga reifen möchte“, erklärt Walther. Ihn freut auch, dass die Geißböcke, bei denen in der Vergangenheit bereits Spieler wie Adrien Rassenfosse oder Andre Bertelsmeier die nächsten Schritte in ihrer Profikarriere gingen, als sehr attraktive Adresse für Europas Top-Nachwuchs gelten: „Balázs möchte nun endgültig im Erwachsenenbereich Fuß fassen. Und wir sind froh, einen solch guten Ruf zu genießen, dass ein solcher Spieler bei uns anfragt.“
Willkommen beim FC, Balázs!









