dsc08649Der 1. FC Köln bleibt Zweitligist! Den letzten Schritt zum Ligaverbleib gingen die Geißböcke am vergangenen Sonntag: Sie holten einen 6:4-Erfolg bei Schlusslicht SV Union Velbert. „Wir sind total glücklich über den Sieg und dass wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft klarmachen konnten“, sagte ein erleichterter Lleyton Ullmann nach dem Endspiel um den Zweitliga-Verbleib. Der Youngster im Kölner Team hatte am Sieg maßgeblichen Anteil – und holte unter anderem dem Siegpunkt.

Für Köln war der Erfolg bei bereits abgestiegenen Velbertern eine Erlösung nach einem kaum enden wollenden Abstiegskampf, in dem der FC zuletzt mehrfach die Chancen auf den vorzeitigen Klassenverbleib ausgelassen hatte. „Wir sind sehr froh, dass wir unsere schwere Rückrunde doch noch so positiv abgeschlossen haben“, erklärte Ullmann. Obwohl Köln dem Abstieg nur knapp entging, ist die Saisonbilanz des FC durchaus achtbar: Mit 18:18 Punkten und einer positiven Spieldifferenz beenden die Geißböcke die Spielzeit immerhin auf Platz sechs – und damit nur einen Tabellenplatz und einen Punkt schlechter als in der Vorsaison.

Obwohl die Gastgeber in geschwächter Besetzung angetreten waren, blieb die Partie lange ausgeglichen. Überraschend kam das nicht, denn die Unioner profitierten einmal mehr von ihrem überragenden Spitzenmann: Jung-Nationalspieler Wim Verdonschot. Der Top-100-Spieler, der sein letztes Spiel für Velbert vor seinem Wechsel zu TTBL-Club BV Borussia Dortmund bestritt, hielt seine Mannschaft fast im Alleingang im Spiel. Erst gewann er an der Seite von Marko Panic sein Doppel gegen Florian Bluhm/Mike Hollo in fünf Sätzen. Dann folgten im weiteren Spielverlauf zwei 3:0-Erfolge gegen Hollo und Bluhm im Einzel. Letzterer markierte den 4:4-Zwischenstand. „Wir wussten vorher, dass Wim extrem schwer zu schlagen ist“, sagt FC-Spieler Ullmann.

Doch was die Gäste ebenfalls wussten: In den übrigen Spielen sind sie klar favorisiert – und auch das merkte man in Velbert. „Wir haben fast alle anderen Partien dominiert“, sagt Ullmann. „Das war stark und genau das, was wir uns vorgenommen haben.“ Es gelang.

Am oberen Paarkreuz stellten Bluhm und Hollo, die beide ihre vorerst letzte Partie im Trikot des FC bestritten [LINK], ihren Niederlagen gegen den übermächtigen Verdonschot souveräne Siege gegen Karl Walter entgegen. Am unteren Paarkreuz teilten sich beide Teams in der ersten Einzelrunde zunächst die Punkte (Ullmann gewann 3:1 gegen Mahl, Gianluca Walther verlor 1:3 gegen Panic), ehe das Kölner Duo an den Positionen drei und vier beim Stand von 4:4 für die Entscheidung sorgte: Walther besiegte Mahl, der überragende Ullmann kurze Zeit später zum 6:4-Endstand auch Panic. Spätestens damit stand fest: Der FC spielt auch in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga.

Come on, FC!

 

Die einzelnen Ergebnisse im Überblick:

Wim Verdonschot/Marko Panic – Florian Bluhm/Mike Hollo 3:2 (3:11, 11:5, 11:6, 10:12, 11:5)
Karl Walter/Johann Mahl – Gianluca Walther/Lleyton Ullmann 0:3 (6:11, 9:11, 9:11)

Wim Verdonschot – Mike Hollo 3:0 (11:7, 11:6, 11:9)
Karl Walter – Florian Bluhm 1:3 (8:11, 12:10, 7:11, 7:11)
Johann Mahl – Lleyton Ullmann 1:3 (4:11, 11:7, 8:11, 11:13)
Marko Panic – Gianluca Walther 3:1 (12:10, 8:11, 11:8, 11:8)
Wim Verdonschot – Florian Bluhm 3:0 (11:7, 11:7, 11:8)
Karl Walter – Mike Hollo 1:3 (10:12, 3:11, 11:8, 9:11)
Johann Mahl – Gianluca Walther 1:3 (6:11, 5:11, 11:1, 9:11)
Marko Panic – Lleyton Ullmann 0:3 (6:11, 6:11, 5:11)

 

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