Anlässlich des Starts ins Jahr 2019 hat Daniel Mertens für die Kölnische Rundschau bereits im Vorfeld der beiden Siege in Schleswig-Holstein eine Vorschau auf die Rückrunde des 1. FC Köln in der 3. Bundesliga Nord verfasst. Der Auszug aus der Kölnischen Rundschau vom 5. Januar 2019:

Auf Kurs Richtung direkter Wiederaufstieg

Tischtennis-Herren des FC dominieren die Dritte Liga Nord – Rückrundenstart in Schleswig-Holstein

Von Daniel Mertens

Köln. Acht Spiele, sieben Siege, drei Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze. Das sind die imponierenden Grunddaten der Tischtennis-Herren des 1. FC Köln nach der Hinrunde in der Dritten Bundesliga Nord. Einzig bei Hertha BSC Berlin retteten die Kölner mit einem Kraftakt wenigstens einen Zähler.

Im Sommer waren es noch die Hauptstädter gewesen, welche von den Kölnern als Hauptrivale im Kampf um den Aufstieg angesehen wurden. Doch die Herthaner schwächelten und ließen bereits viele Zähler liegen. Bei sechs Punkten Rückstand auf den FC sollten sie normalerweise keine Gefahr mehr darstellen. Doch der TTC Lampertheim und Union Velbert sind den Kölnern mit drei beziehungsweise vier Punkten Rückstand noch auf den Fersen.

Koelnische-Rundschau_05-01-2019-2-Zum Start in die Rückrunde hat der FC die große Chance, den Vorsprung vorerst auf zu vergrößern. Am Samstag (14.15 Uhr) treten die Domstädter beim TSV Schwarzenbek an, am Sonntag (14 Uhr) beim SV Siek. Es sind die einzigen beiden Spiele der Liga an diesem Wochenende. „Das sind vermeintlich schwächere Gegner und gute Spiele, um wieder reinzukommen“, ist Lennart Wehking dem Spielplangestalter nach der einmonatigen Weihnachtspause nicht allzu böse. Und während sich Lampertheim und Velbert in der Woche darauf im direkten Duell die Punkte wegnehmen, empfängt der FC am 12. Januar das Schlusslicht TTS Borsum. Gut möglich also, dass die Kölner schon in einer Woche mit mehr als einem Bein in der Zweiten Liga stehen.

„Fünf oder sechs Punkte aus diesen drei Spielen sind eigentlich ein Muss, wenn wir ein würdiger Meister werden wollen“, formuliert Lennart Wehking selbstbewusst. Doch auf die leichte Schulter nehmen die Kölner insbesondere die beiden Aufgaben an diesem Wochenende in Schleswig-Holstein nicht. „Gerade auswärts war es bei uns in dieser Saison schon einige Male brenzlig“, warnt Wehking sein Team.

Zumal der 33-jährige in beiden Sporthallen eine gute Kulisse erwartet. Diese dürfte beim SV Siek noch größer ausfallen, hat hier doch der Altmeister und Publikumsliebling Wang Yansheng seinen Abschied zum Saisonende angekündigt. Mit Juan Lamadrid werden die Norddeutschen jedoch auf ihren Einser verzichten müssen. Dennoch wird Siek insbesondere nach dem 0:6-Debakel aus dem Hinspiel besonders auf Revanche aus sein. „In Siek zu spielen macht immer Spaß, ist aber auch immer schwer“, berichtet Wehking aus seiner Erfahrung.

Mit zwei Erfolgen wollen sich die Kölner bessere Chancen auf eine frühzeitige Planungssicherheit erspielen. „Wir planen ausschließlich für die Zweite Liga“, bekennt sich Gianluca Walther, der nicht nur Spieler, sondern auch stellvertretender Leiter der FC-Tischtennis-Abteilung ist. Nach dem Heimspiel gegen Borsum haben die Kölner vier spielfreie Wochen. Zeit, die für etwaige Vertragsgespräche genutzt werden soll.

Inwieweit der jetzige Kader bereits für die Zweite Liga gerüstet wäre, vermag Walther derzeit schwer einzuschätzen: „Das hängt auch davon ab, wie stark die Zweite Liga in der kommenden Saison besetzt sein wird.“ Angesichts der souveränen Tabellenführung in der Dritten Liga sind die FC-Herren jedoch zuversichtlich, grundsätzlich keine chancenlose Mannschaft aufbieten zu können – sofern diese denn zusammenbleibt.

Einhelliger Wunsch aller Spieler ist zudem der Verbleib von Trainer Dirk Huber. „Wir kennen ihn seit vielen Jahren und geben unser Bestes, um ihn zu halten“, betonen Walter und Wehking unisono.

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