Das alte Jahr hatte Florian Bluhm in starker Verfassung abgeschlossen. Und auch zu Beginn des neuen Jahres zeigte der Zweitligamann des 1. FC Köln gleich wieder seine gute Form. Der 29-Jährige gewann am vergangenen Wochenende bei den Westdeutschen Meisterschaften in Waltrop den Titel im Einzel. „Ich bin megahappy, dass ich den Titel wieder geholt habe“, sagte der Abwehrspieler, der im vergangenen Sommer von der SU Neckarsulm zum Effzeh gewechselt war [LINK] und zum zweiten Mal nach 2022 Westdeutscher Meister wurde. „Landesmeisterschaften zu gewinnen ist immer schwierig, auch wenn ich an Position eins gesetzt war.“

55046843547_0a97a35c63_oFast über den gesamten Turnierverlauf dominierte Bluhm, der in der Rückrunde die neue Nummer eins des Kölner Zweitliga-Teams sein wird, die Konkurrenz. Nur einmal wurde es knapp – dafür aber so richtig: Im Viertelfinale sah sich Bluhm einem 1:3-Satzrückstand gegen Lukas Bosbach gegenüber. Bluhm glich gegen den Regionalliga-Spieler von der DJK Franz-Sales-Haus Essen zunächst nach Sätzen aus, lag im entscheidenden siebten Durchgang dann aber erneut zurück – 6:9. „Lukas hat das super gegen mich gemacht. Ich habe einfach versucht, immer weiter zu kämpfen“, erklärte Bluhm. Der Kampfgeist wurde belohnt: Der Kölner holte sich mit 14:12 den Sieg im siebten Satz. „Das war das Schlüsselspiel auf dem Weg zum Titel“, bilanzierte Bluhm später. Denn nach dem Krimi gegen Bosbach räumte Bluhm im Halbfinale zunächst Kirill Fadeev (TTC Waldniel/4:1 Sätze) und schließlich im Endspiel den langjährigen Zweitliga-Spieler Erik Bottroff (BV Borussia Dortmund/4:0) vergleichsweise problemlos aus dem Weg. Mit dem Titelgewinn qualifizierte sich Bluhm auch abermals für die Nationalen Deutschen Meisterschaften, die Anfang Juni im Rahmen der TT-Finals in Erfurt ausgetragen werden. Dort gehört der Viertelfinalist des Vorjahres erneut zu den Medaillenanwärtern.

Für den zweiten Kölner Starter bei den Herren endete das Turnier in der ersten Hauptrunde: Marius Strahl verlor nach einem starken zweiten Platz in der Gruppe in der ersten K.-o.-Runde gegen Johann Magnus Mahl (FC Schalke 04). Bei den Damen war Cora Pfafferott einzige FC-Starterin. Die NRW-Liga-Spielerin schied in der Vorrunde aus.

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