Sonntag ist Derby-Tag: Das Zweitliga-Team des 1. FC Köln empfängt, diesmal in der Dreifachhalle der Gesamtschule Wasseramselweg in Vogelsang [LINK], den rheinischen Rivalen TTC indeland Jülich. Doch für die Geißböcke rückt der Derby-Charakter der Partie diesmal in den Hintergrund: Vielmehr geht es für die Kölner um zwei wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib. „Das ist ein sehr wichtiges Spiel“, sagt FC-Spieler Lleyton Ullmann. „Wir wollen aus unserer kleinen Negativserie ausbrechen und Punkte holen.“
Jüngst lief es für die Kölner nicht zufriedenstellend: Im Februar kassierten sie drei Niederlagen aus drei Partien, zuletzt verloren sie vor zwei Wochen an heimischen Tischen 2:6 gegen den 1. FC Saarbrücken-TT II [LINK]. Doch damit nicht genug: Während sich das Punktekonto der Kölner nicht weiter füllte, punkteten wiederum die Teams aus dem Tabellenkeller. Köln ist – trotz eines ausgeglichenen Punktekontos von 13:13 – nur noch Siebter der Tabelle und hat bloß drei Zähler Vorsprung auf Saarbrückens Reserve, die derzeit den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Andererseits ist allerdings auch noch die erweiterte Tabellenspitze in Reichweite: Auf Platz zwei steht derzeit der TV Hilpoltstein mit 16:12 Punkten.
Um im weiteren Saisonverlauf nicht von den kaum berechenbaren Ergebnissen der Konkurrenz abhängig zu sein, wäre es umso wichtiger, dass Köln selbst punktet – und das am besten schon gegen Jülich. Das wird allerdings schwierig. „Gegen Jülich war es in den letzten Spielen immer sehr knapp und spannend“, sagt Ullmann mit Blick auf die Derbys der vergangenen Jahre. Das Hinspiel war dafür sinnbildlich: Die Partie endete nach dreieinhalb Stunden Spielzeit mit einem 5:5-Unentschieden [LINK].
Jülichs Ausgangslage vor dem Rheinland-Duell ist ähnlich die der Kölner. Der TTC hat mit einem ebenfalls ausgeglichenen Punktekonto (14:14 Punkten) ebenfalls noch leichte Abstiegssorgen. „Sie stehen wie wir im Mittelfeld der Liga“, sagt Kölns Lleyton Ullmann. „Mit einem Sieg kann man sich weiter nach oben absetzen und mit einem guten Gefühl in den letzten Teil der Saison gehen.“ Um gegen Jülich zu punkten, brauchen die Kölner eine gute Leistung in allen Mannschaftsteilen – in den Doppeln genauso wie am oberen und unteren Paarkreuz. Denn die Gäste stellen ihrerseits eine ausgeglichen besetzte Mannschaft – zwar ohne herausragenden Akteur, aber auch ohne echte Schwachstelle. An den Spitzenpositionen spielen die Brüder Laurens und Robin Devos aus Belgien. An den Brettern drei und vier komplettieren die beiden Niederländer Kas van Oost und Barry Berben das Jülicher Quartett. In den Doppeln ist die Paarung Laurens Devos/Kas van Oost mit 11:3 Siegen das ligaweit beste Doppel – und wird den FC früh in der Partie vor eine Herausforderung stellen.
Come on, FC!
Die Kader im Überblick:
1. FC Köln
1 Florian Bluhm (2393)
2 Tomoki Omoda (2365)
3 Mike Hollo (2306)
4 Gianluca Walther (2310)
5 Lleyton Ullmann (2286)
TTC indeland Jülich
1 Laurens Devos (2412)
2 Robin Devos (2375)
3 Kas van Oost (2312)
4 Barry Berben (2250)









