Im Sommer entschieden sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln um den Nachwuchstrainer und Mannschaftskapitän Robert Greven ein neues, zusätzliches Team aufzubauen. Für Robert war dies zwar gleichbedeutend mit einem Abstieg in die unterste Spielklasse, doch der 21-jährige freute sich zugleich auf die neue Herausforderung.

 

Seine bisherigen Mannschaftskollegen Olaf Peters, sowie der erst 14-jährige Deniz Erdas waren von diesem Schritt ebenfalls überzeugt. Mit Neuzugang Matthias Dunkel konnte ein weiterer wichtiger Spieler hinzugewonnen werden. Außerdem soll Robert seine Funktion als Nachwuchstrainer nutzen, um Jugendlichen die Möglichkeiten zu geben, Erfahrungen bei Spielen gegen Erwachsene zu sammeln.

 

Konzept geht auf

 

Die Mannschaft hat sich schnell gefunden und direkt zu Saisonbeginn klargestellt, dass sie ein Meisterschaftsfavorit sein kann. Einem 8:1-Auswärtssieg am ersten Spieltag ließen die Kölner im darauffolgenden Heimspiel einen 8:0-Sieg folgen. Der „FC 9“ stand erstmals an der Tabellenspitze. Das Konzept ging voll auf.

 

Allerdings standen dem Team in der Saison noch ganz andere Herausforderungen bevor: private und berufliche Verpflichtungen, sowie parallel stattfindende Jugendspiele sorgten für personelle Engpässe. Diese fing Kapitän Robert jedoch nahezu mühelos auf. Der große Zusammenhalt beim FC und die sympathische Art der Mannschaft ließen die Suche nach Ersatzspielern für Robert zum Selbstläufer werden.

 

Sehr gute Ausgangsposition

 

Mit einer folglich immer wieder wechselnden Top-Formation dominierte der FC das Geschehen in der Liga. Ein Sieg folgte dem nächsten. Lediglich am vorletzten Spieltag waren die Geißböcke ohne Sieg geblieben. Unentschieden endete das Spiel beim Tabellenzweiten SC Fliestedten II.

 

Die Kölner stehen in der Winterpause ungeschlagen an der Tabellenspitze, mit zwei Punkten Vorsprung auf die Verfolger aus Fliestedten und weiteren zwei Punkten Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze.

 

Die Ausgangsposition für die Rückrunde ist sehr gut. Nimmt man jetzt noch das Potential der Jugendlichen Alexander Sahakiants, Michael Pirlet und Lino Hess hinzu, ist die Zielsetzung des Aufstiegs nur folgerichtig.

 

Come on, FC!

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